Mittwoch, 5. September 2007
Quine und wer?
Wen interessiert, was ich machen will/werde:
Erst einmal sollen Standardelemente wie vierfach Muxer, vielleicht auch Addierer (Carry-Ripple, Carry-Look-Ahead) ausgewählt werden können und deren Schematics ausgegeben werden. Dann wäre eine Überlegung, VHDL-Code per Quine und McCluskey, De Morgan... optimieren zu lassen.

Aber erstmal will ich mich in alles einarbeiten, bisher war ich ja noch nicht sonderlich produktiv.

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4. September 2007
Heute Morgen lief dann alles etwas geschmierter, auch wenn 7 Uhr nie meine Zeit zum Aufstehen sein wird. In der Firma habe ich nun ein weiteres Passwort, mit dem ich aber nichts anfangen kann, da ich immer noch kein Intranetpasswort habe. Immerhin kann ich nun schon Couriel schreiben. Und beim Kickern werde ich auch langsam besser, die anderen Neuen scheinen alles Nieten zu sein. Da ich nun nicht sooo viel zu tun hatte, habe ich mich auf den Weg zum Postamt gemacht, um das Paket abzuholen, in dem frische Unterwäsche, Bücher, Teller etc. pp. liegen. Alles heile angekommen. Danke, liebe Eltern! Danach ausgepackt und dann (endlich!) zu Huschi und Muschi. Die Tante fand das nicht so toll, dass ich sie um Kleiderbügel anbettelte, gab mir aber trotzdem acht Stück. Nach dem Abendessen und einem Telefonat mit einem Bremer Kollegen (weil die IT ja grundsätzlich immer Mucken macht) auf ein Feierabendbierchen, leider war die Gesellschaft etwas beschäftigt, erklärte sich aber bereit, Freitag zur Schlagernacht in den Kings Club zu gehen. Hossa, dann war das ja doch ein erfolgreicher Abend. Und jetzt geht's ins Bett, die letzten Seiten von "Die dunkle Seite" (ISBN 978-3-442-45879-0) lesen. Gute Nacht!

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Bilder des Zimmers
Ich habe mal ein paar Bilder von meinem Zimmer gemacht:

langweiliger Blick

Schreibtisch mit Speckflagge

Kleines Wohnheimbett

Aussicht aus dem Wohnheimzimmer

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3. September 2007
Morgens wird's mal wieder viel zu hektisch. Jedenfalls mit dem Rad zum Bahn hof Bad Cannstatt (keine 5 Minuten), dann mit der S1 nach Böblingen (28 Minuten), dann mit der Schönbuchbahn bis Zimmerschlag (10 Minuten) und noch mal ein paar Schritte zu Fuß. Bei IBM treten sich die Neuankömmlinge gegenseitig auf die Füße. Danach in die Personalabteilung, die mir nicht viel mehr zu sagen hat, als das meine Unterlagen komplett seien, und ich noch Fotos machen müsste. Danach werde ich vom Teamleiter freundlich in Empfang genommen und denke, nun könne es losgehen. Es gibt dann auch sogleich ein T43p (Notebook), aber mit dem Hinweis, dass noch Konten etc. pp. beantragt werden müssen, was aber nur der Abteilungsleiter darf. Dieser begrüßt mich wenig später auch sehr freundlich und gibt mir gute Tipps für Radtouren. Der Noch-Praktikant weist mich ein bisschen ein und zeigt mir nach dem Mittag erst einmal wie man richtig kickert: Im Keller stehen zwei Kicker, an denen die Leute Schlange stehen. Es sei wohl mal ein Mitarbeiter, dessen Projekt sich verzögerte, Deutscher Kickermeister geworden, weil er die Wartezeit zum trainieren nutzte. Na denn.

Nachmittags lese ich mich in Skill ein, kann aber leider nichts testen oder probieren, weil ich noch keinen "richtigen" Netzwerkzugriff oder eine Workstation habe. Versuche den Regen abzuwarten und werde trotzdem Nass. Ich fahre nun Richtung HBf, um Internet im Wohnheim freischalten zu lassen. In der riesigen Schlange bin ich relativ weit vorne, dann fällt jedoch der Drucker aus, und ich entschließe mich, wieder Richtung Böblingen zu fahren, um in Vaihingen auf dem Uni-Campus die Freischaltung vornehmen zu lassen. Wieder riesige Schlange, ich ganz hinten. Stelle nach anderthalb Stunden warten aber fest, dass meine Schlange de facto nicht existierte. Aber nun bin ich ja dran. Der Onkel tippt wohl aus Faulheit nur mit einer Hand, dent genauso langsam wie er schreibt, und ist vollkommen hilflos, als das System meine Bankleitzahl nicht kennen will. Und drei MAC-Adressen seien sowieso zu viel, deswegen gibt er mir eine. Bombastisch. Nach dreieinhalb Stunden endlich Netzwerk für eines von drei Geräten. Danach, es ist nun 22 Uhr, Abendbrot. Und per ICQ, GR und Mail werden Neuigkeiten verbreitet.

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2. September 2007
Ausschlafen! Gegen 13:30 Uhr holt mich der nette Mensch mit dem schwäbisch-französischen Akzent ab, um mir ein Homolettencafé, das Weindorf (mit Flammkuchen) und das Schloss Ludwigsburg (warum heißt der Ort dann LudwigsBURG???) zu zeigen. Dort gibt es eine Kürbisausstellung, eine große Volière mit einem gelben Vogel, an dem zu wenig Fleisch ist, viele Blumen und eine Märchenbahn, die aber schon geschlossen hat. Stilistisch, so sind wir uns einig, fehlt dem Schlosspark eine klare Linie. Klasse Tag, aber abends wieder totmüde ins Bett gefallen.

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1. September 2007
Nach viel zu kurzer Nacht den ganzen Scheiß wieder packen und ab ins Studentenwohnheim. Der Hausmeister ist pünktlich da, und ich darf am schwarzen Brett lesen, dass die 20 Euro für die Öffnung am Sonnabend ganz offiziell sind. In der WG wohnt Aum, ein netter Inder mit typisch gefärbtem Englisch und klasse Räucherstäbchen, ein Zimmer steht frei und ein Mieter, der sich eigentlich auch um die Internetzugänge kümmert, ist wohl immer nicht da. Er zieht übrigens in der kommenden Nacht um 5:30 Uhr in einer Nacht- und Nebelaktion aus... Jedenfalls erstmal ausgepackt. Danach Einkauf in einem Rewe, der nicht mal Schwammtücher hat, und der Grundstock wird eingekauft. Später noch ins Kaufland, wo es auch ein Huschi und Muschi gibt. Jedenfalls viel Geld für Sachen ausgegeben, die man einfach so benötigt. Das Studentenwerk stellt nicht einmal Töpfe oder einen Wasserkocher. Abend früh ins Bett, bei James Blöd eingeschlafen.

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31. August 2007
Ankunft gegen 12:30 am Stuttgarter Hauptbahnhof. Zumindest die
Bahn hat mich nicht im Stich gelassen. Als erstes mit dem Rad ins
Studentenhotel, dass ist sicher einfacher als irgendein B&B-Angebot über die blauen Seiten. Für 25,50 € inkl. Frühstück nicht superbillig, aber in Ordnung. Da gegen 13:45 Uhr immer noch das Zimmer zu machen ist, besorge ich mir erstmal bei einer lieben Schwäbin mein Monatsticket für fast 80 Euronen. Auf die Frage, ob ich mein Passbild wiederbekäme: "Wir nemme nix, was uns nit zustehe tut." Abends lasse ich mich dann doch noch auf eine kleine Tour durch die Innenstadt von einem Einheimischen einladen. Einheimisch von der französischen Westküste. Sehr schöner Anfang in Stuttgart.

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