Samstag, 15. September 2007
14. September 2007
Nachdem mein Mitbewohner sich aufgrund seiner Rückenschmerzen sehr kurzfristig dazu entschloss, nach Indien zu Reisen, war die Nacht entsprechend kurz, er achtete nämlich erst auf die Lautstärke, als ich meinerseits um 3 Uhr nachts etwas lauter wurde. Seinen Müll verteilte er übrigens noch "ordentlich" in der Küche. Also total müde zur Arbeit, wo ich dann das nächste Projekt angefasst habe, einen automatischen Muxerbauer. Der wird allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem habe ich mir vom Hochschul-Server noch einige Dinge organisiert. Abends waren Martial und ich eine Kleinigkeit essen (machte satt; "Spaghettisssimo") und danach in der Schräglage etwas trinken. Dort hatten sie sogar mal annehmbare Preise. Und dann endlich ins Bett, der Tag war lang genug!

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Freitag, 14. September 2007
13. September 2007
Auf der Arbeit gab's nicht viel Neues. Ich habe mal ein wenig Quellcode kommentiert und den Zusammenhang der einzelnen Fragmente ein bisschen dokumentiert. Ich musste früher weg, da ich noch etwas von der Post abholen musste. Danach stellte ich fest, dass mein Brot friert und sich langsam ein Pelt überzieht, also griff ich auf die Pizza zurück, wobei ich Holgers Rat nicht ganz berücksichtigte (sie wurde ein büschen dunkler). Am Abend ging es ins 'Bravo Charlie' zum IBM-Stammtisch, der mäßig unterhaltsam war. Der Stammtisch hatte außerdem Besuch vom Bund: Eine Panzergrenadierin (!) mit mehr als großen Ohren, in denen allerdings recht wenig Hirn versteckt war, unterhielt viele Männer an den Tischen. Mich jedenfalls nicht. Ich war dann noch kurz im 'Lauras' nebenan, wo Menschen mit einer tragischen Veranlagung sich an Karaoke versuchten. Nach diesem Ausklang werde ich mich nun hinlegen und freuen, das Einiges einfach überall gleich ist... Und die Eulen rufen auch schon wieder.

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12. September 2007
Gestern Abend funktionierte mein Internetzugang nicht, deswegen erst jetzt der Eintrag:

Nach dem Ankommen hatten wir erstmal fast zwei Stunden Besprechung, die allerdings nicht ganz so dröge war, sondern locker und ganz interessant. Außerdem wurden mir mal wieder alle möglichen Begriffe übersetzt (z.B. G'schmäckle, Großkopferte...). Als ob Norddeutschland hinter dem Mond läge. Dann habe ich nach dem Mittagessen endlich mal wieder gekickert. Für den Parser (s. 11.9.) habe ich dann länger benötigt als erwartet, habe mich aber auch etwas dumm angestellt. Das Schematic habe ich noch ein bisschen aufgehübscht und Kleinigkeiten verbessert. Danach habe ich dann noch etwas Code formatiert, bevor ich Richtung Innenstadt gefahren bin, um noch zwei Karten für Schwanensee zu besorgen. Leider hat die Theaterkasse unmögliche Öffnungszeiten, und das muss wohl bis morgen warten. Zurück im Wohnheim bin ich dann früh im Bett gelandet, habe nur noch etwas fern gesehen und gelesen. Da ich das Händi zu früh ausgeschaltet habe, verpasste ich dann leider noch zwei nette Nachrichten, aber darum kann ich mich ja heute (13.9.) kümmern.

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Mittwoch, 12. September 2007
11. September 2007
Nachdem ich heute morgen eine Stunde verschlief und durch die Lungenreinigung meines Mitbewohners geweckt wurde, war ich eigentlich relativ fix unterwegs zur Arbeit. Wenn die S1 nicht mal wieder Verspätung gehabt hätte, wäre ich auch nur eine halbe Stunde später als normal gekommen. Aber ich habe ja Gleitzeit, die ich auch gleich bis 19:15 Uhr genutzt habe. Das Schematic habe ich fast fertig, und der Entity-Parser wird auch morgen ganz fertig (hoffe ich).

Nach der Arbeit brauchte ich etwas Bewegung, und dachte mir, es sei nett, Martial in Möhringen auf der Arbeit zu besuchen. Laut Routenplaner ist die Strecke 14km. Allerdings habe ich dann auch fast eine Stunde dafür benötigt! Nett war's, und immerhin hatte ich ja 14km fast nur bergab vor mir. So schnell war ich mit dem Rad wohl noch nie, und der Rückweg dauerte lediglich eine halbe Stunde! Und jetzt brauche ich eine Dusche. Gute Nacht!

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Montag, 10. September 2007
10. September 2007
Die S1 hatte heute morgen Verspätung, so dass viele Leute die Schönbuchbahn zu IBM nicht mehr bekommen haben. Die muss ziemlich leer gewesen sein! Und offensichtlich sah ich so wissend aus, dass mich gleich drei Leute fragten, welchen Bus sie jetzt nehmen könnten (nein, ich hatte nicht meine Märklin-Uniform an). Ich hatte mir zum Glück für den Fall, dass ich verschlafe ein Zettelchen mit den Verbindungen gemacht. Bei der Arbeit nahm mich gleich mein Kollege in Beschlag, um mir Arbeit zu geben. Endlich! Hatte dann auch ganz gut zu tun. Siehe hier drunter in der Rubrik "Technisches". Nach der Arbeit konnte die Schönbuchbahn aufgrund eines Defektes nur ganz langsam fahren, weswegen ich dann eine halbe Stunde in Böblingen auf die S1 warten durfte :((( Dann habe ich noch schnell eingekauft (Alberto-Pizza für 99 Cent das Stück bei Kaufland!) und jetzt läuft gerade die weiße Wäsche.

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Spaghetticode?
Heute sollte ich dann mal richtig loslegen, und zwar sollte ich das Schematic für ein Schieberegister machen. Leider hat das Tool meines Vorgängers sich schon bei der Entity verschluckt, da Kommentare enthalten waren. Also habe ich mich mit dem Entity-Parser beschäftigt. Ich bin ja nicht so DER Programmierheld, also musste ich erstmal durch den Code steigen. Inzwischen verträgt der Parser Kommentare, nun muss ich ihm nur noch beibringen, mit optionalen Leerzeichen umzugehen.

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Montag, 10. September 2007
9. September 2007
Wie man am Zeitpunkt des letzten Eintrags sehen kann, haben wir heute noch viel länger geschlafen; das tat auch mal gut. Nach dem Frühstück aus indischem Milchreis (sehr... interessant),Crème Caramel (das Zeug muss ja auch alle werden) und Kaffee den Simpsons-Film angekuckt und danach in die Stadt, um Kaffee und Kuchen zu uns zu nehmen. Danach ein kleiner Spaziergang und vom Turm des Stuttgarter Hauptbahnhofes die Stadt beobachtet und miterlebt, wie ein Krankenwagen die Siegerehrung von Fabian Hambüchen (?) versaut hat. Gegen Abend haben wir dann noch ein paar Freunde von Martial auf dem Stuttgarter Weindorf getroffen, die sich darüber wunderten, dass ich die angebliche Kälte im T-Shirt aushalte (danach musste ich mich erst einmal aufwärmen). Den Abend haben wir bei Pizza, Rotwein und La Traviata in meinem kleinen Wohnheimzimmer ausklingen lassen.

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8. September 2007
Nachdem wir viel zu lange geschlafen haben, aber trotzdem noch müde sind, auf nach Straßburg. Eine schöne Stadt, nur der Münster ist einfach nur groß, nicht wirklich schön. Die Insel la petite France und das Ufer der Ill hingegen sind sehr schön.

Strassburg 1

Strassburg 3

Strassburg 4

Strassburg 4 - La p'tite France

Strassburg 6 - La p'tite France

Danach war Shopping angesagt, Martial braucht neue Schuhe (die er in Straßburg letzten Endes nicht fand) und neues Parfüm. Außerdem waren wir in einem dieser tollen französischen Supermärkte, leider wollten die schon schließen, dennoch bekamen ich noch einen Haufen Île flottante und Crème Caramel. Und natürlich Orangina. Danach waren wir dann Galettes (herzhafte Buchweizencrêpes) und Crêpes essen. Und dann sollte die Straßburger Szene ausgekundschaftet werden, was sich aufgrund fehlender Adressen in einen RIESIGEN Spaziergang entwickelte. Nach einem sehr kurzen Abstecher nach Karlsruhe ging's totmüde in die Koje.

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7. September 2007
In der Firma musste ich mich erstmal um eine Bescheinigung und die original Lohnsteuerkarte kümmern, weil eine Sachbearbeiterin dann doch das Original haben wollte und die Bescheinigung über das Pflichtpraktikum keinen Stempel der Hochschule aufwies. Zum Glück hat sich unsere Fachbereichssekretärin hervorragend darum gekümmert, und die Lohnsteuerkarte ist nun auch unterwegs. So kann man seine Zeit bis zur Mittagspause auch verbringen. Nach dem Essen und einer miesen Kickerpartie hat mich mein inzwischen Vorgänger noch ein bisschen etwas in Skill gezeigt. Außerdem soll ich ab Montag aus einer VHDL ein Schematic machen.

Abends waren wir dann wie angekündigt unterwegs, erst ein Bier im Bravo Charlie und dann auf der Schlagerparty im Kings Club. Leider etwas anders als ich sie mir vorgestellt hätte, viele Medleys und Coverversionen :o(

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Freitag, 7. September 2007
6. September 2007
Juhuu, heute konnte ich endlich mal etwas produktiv werden und mein Kollege und ab Montag Nachfolger hat mich ein bisschen in das Programm eingearbeitet. Naja, zuallererst habe ich meine Umgebung geschrotet, weil ich die Pfad-Variable falsch gesetzt habe und alle anderen überschrieben habe, aber da konnte mir zum Glück geholfen werden. Meine ersten kleinen Schematics habe ich jedenfalls erstellt, und das Kickern lief auch ganz gut nach dem Mittagessen. Die zweite Runde am Nachmittag lief nicht so gut, irgendwie war bei mir die Luft raus. Immerhin schieße ich schon ab und zu mal ein Tor. Nach der Arbeit war ich dann noch mit einem US-amerikanischen Praktikanten ein Bierchen in Böblingen trinken. Das Naturtrübe der Schönbuch Bräu ist ganz lecker. Nächsten Donnerstag werden wir übrigens mit mehreren Praktikanten auf Piste gehen. Ach, und Maultäschle mit Kartoffelsalat (Essig und Öl) habe ich auch gegessen, waren in Ordnung, aber nicht so toll, wie die Schwaben immer tun.

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Mittwoch, 5. September 2007
5. September 2007
So langsam habe ich meinen Rhythmus. Auf der Arbeit habe ich dann nach dem Mittagessen (täglich um 11:30 Uhr!) festgestellt, dass ich nicht nur im Kickern besser werde, sondern endlich in den Bluepages bin. D.h. ich bin offiziell in der Firma existent :o) Leider genügt das aber immer noch nicht, um zu arbeiten. Nun haben wir die Logins beantragen können, dass ich morgen vielleicht mal so richtig anfangen kann. Nachmittags nach der zweiten Kickerrunde bin ich dann zu Ikea, um das Zimmer etwas aufzuhübschen (für größeres Bild, klickt auf's Bild):

nach dem Ikea-Erlebnis

Die Lampen sind zwar nicht gerade wunderschön, haben dafür aber nur 9 Euro gekostet (ja, natürlich ohne Leuchtmittel), ebenso der rote Teppich :) Außerdem habe ich mir ein billiges Topfset gegönnt, dann kann ich auch mal Nudeln kochen... Und Kerzen. Und ein Rutschstop für den Teppich. Bei Ikea kauft man ja immer mehr als man wollte. Dafür habe ich kein schönes Poster für über's Bett gefunden. Nanu Nana?

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Mittwoch, 5. September 2007
Quine und wer?
Wen interessiert, was ich machen will/werde:
Erst einmal sollen Standardelemente wie vierfach Muxer, vielleicht auch Addierer (Carry-Ripple, Carry-Look-Ahead) ausgewählt werden können und deren Schematics ausgegeben werden. Dann wäre eine Überlegung, VHDL-Code per Quine und McCluskey, De Morgan... optimieren zu lassen.

Aber erstmal will ich mich in alles einarbeiten, bisher war ich ja noch nicht sonderlich produktiv.

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4. September 2007
Heute Morgen lief dann alles etwas geschmierter, auch wenn 7 Uhr nie meine Zeit zum Aufstehen sein wird. In der Firma habe ich nun ein weiteres Passwort, mit dem ich aber nichts anfangen kann, da ich immer noch kein Intranetpasswort habe. Immerhin kann ich nun schon Couriel schreiben. Und beim Kickern werde ich auch langsam besser, die anderen Neuen scheinen alles Nieten zu sein. Da ich nun nicht sooo viel zu tun hatte, habe ich mich auf den Weg zum Postamt gemacht, um das Paket abzuholen, in dem frische Unterwäsche, Bücher, Teller etc. pp. liegen. Alles heile angekommen. Danke, liebe Eltern! Danach ausgepackt und dann (endlich!) zu Huschi und Muschi. Die Tante fand das nicht so toll, dass ich sie um Kleiderbügel anbettelte, gab mir aber trotzdem acht Stück. Nach dem Abendessen und einem Telefonat mit einem Bremer Kollegen (weil die IT ja grundsätzlich immer Mucken macht) auf ein Feierabendbierchen, leider war die Gesellschaft etwas beschäftigt, erklärte sich aber bereit, Freitag zur Schlagernacht in den Kings Club zu gehen. Hossa, dann war das ja doch ein erfolgreicher Abend. Und jetzt geht's ins Bett, die letzten Seiten von "Die dunkle Seite" (ISBN 978-3-442-45879-0) lesen. Gute Nacht!

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Bilder des Zimmers
Ich habe mal ein paar Bilder von meinem Zimmer gemacht:

langweiliger Blick

Schreibtisch mit Speckflagge

Kleines Wohnheimbett

Aussicht aus dem Wohnheimzimmer

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3. September 2007
Morgens wird's mal wieder viel zu hektisch. Jedenfalls mit dem Rad zum Bahn hof Bad Cannstatt (keine 5 Minuten), dann mit der S1 nach Böblingen (28 Minuten), dann mit der Schönbuchbahn bis Zimmerschlag (10 Minuten) und noch mal ein paar Schritte zu Fuß. Bei IBM treten sich die Neuankömmlinge gegenseitig auf die Füße. Danach in die Personalabteilung, die mir nicht viel mehr zu sagen hat, als das meine Unterlagen komplett seien, und ich noch Fotos machen müsste. Danach werde ich vom Teamleiter freundlich in Empfang genommen und denke, nun könne es losgehen. Es gibt dann auch sogleich ein T43p (Notebook), aber mit dem Hinweis, dass noch Konten etc. pp. beantragt werden müssen, was aber nur der Abteilungsleiter darf. Dieser begrüßt mich wenig später auch sehr freundlich und gibt mir gute Tipps für Radtouren. Der Noch-Praktikant weist mich ein bisschen ein und zeigt mir nach dem Mittag erst einmal wie man richtig kickert: Im Keller stehen zwei Kicker, an denen die Leute Schlange stehen. Es sei wohl mal ein Mitarbeiter, dessen Projekt sich verzögerte, Deutscher Kickermeister geworden, weil er die Wartezeit zum trainieren nutzte. Na denn.

Nachmittags lese ich mich in Skill ein, kann aber leider nichts testen oder probieren, weil ich noch keinen "richtigen" Netzwerkzugriff oder eine Workstation habe. Versuche den Regen abzuwarten und werde trotzdem Nass. Ich fahre nun Richtung HBf, um Internet im Wohnheim freischalten zu lassen. In der riesigen Schlange bin ich relativ weit vorne, dann fällt jedoch der Drucker aus, und ich entschließe mich, wieder Richtung Böblingen zu fahren, um in Vaihingen auf dem Uni-Campus die Freischaltung vornehmen zu lassen. Wieder riesige Schlange, ich ganz hinten. Stelle nach anderthalb Stunden warten aber fest, dass meine Schlange de facto nicht existierte. Aber nun bin ich ja dran. Der Onkel tippt wohl aus Faulheit nur mit einer Hand, dent genauso langsam wie er schreibt, und ist vollkommen hilflos, als das System meine Bankleitzahl nicht kennen will. Und drei MAC-Adressen seien sowieso zu viel, deswegen gibt er mir eine. Bombastisch. Nach dreieinhalb Stunden endlich Netzwerk für eines von drei Geräten. Danach, es ist nun 22 Uhr, Abendbrot. Und per ICQ, GR und Mail werden Neuigkeiten verbreitet.

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2. September 2007
Ausschlafen! Gegen 13:30 Uhr holt mich der nette Mensch mit dem schwäbisch-französischen Akzent ab, um mir ein Homolettencafé, das Weindorf (mit Flammkuchen) und das Schloss Ludwigsburg (warum heißt der Ort dann LudwigsBURG???) zu zeigen. Dort gibt es eine Kürbisausstellung, eine große Volière mit einem gelben Vogel, an dem zu wenig Fleisch ist, viele Blumen und eine Märchenbahn, die aber schon geschlossen hat. Stilistisch, so sind wir uns einig, fehlt dem Schlosspark eine klare Linie. Klasse Tag, aber abends wieder totmüde ins Bett gefallen.

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1. September 2007
Nach viel zu kurzer Nacht den ganzen Scheiß wieder packen und ab ins Studentenwohnheim. Der Hausmeister ist pünktlich da, und ich darf am schwarzen Brett lesen, dass die 20 Euro für die Öffnung am Sonnabend ganz offiziell sind. In der WG wohnt Aum, ein netter Inder mit typisch gefärbtem Englisch und klasse Räucherstäbchen, ein Zimmer steht frei und ein Mieter, der sich eigentlich auch um die Internetzugänge kümmert, ist wohl immer nicht da. Er zieht übrigens in der kommenden Nacht um 5:30 Uhr in einer Nacht- und Nebelaktion aus... Jedenfalls erstmal ausgepackt. Danach Einkauf in einem Rewe, der nicht mal Schwammtücher hat, und der Grundstock wird eingekauft. Später noch ins Kaufland, wo es auch ein Huschi und Muschi gibt. Jedenfalls viel Geld für Sachen ausgegeben, die man einfach so benötigt. Das Studentenwerk stellt nicht einmal Töpfe oder einen Wasserkocher. Abend früh ins Bett, bei James Blöd eingeschlafen.

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31. August 2007
Ankunft gegen 12:30 am Stuttgarter Hauptbahnhof. Zumindest die
Bahn hat mich nicht im Stich gelassen. Als erstes mit dem Rad ins
Studentenhotel, dass ist sicher einfacher als irgendein B&B-Angebot über die blauen Seiten. Für 25,50 € inkl. Frühstück nicht superbillig, aber in Ordnung. Da gegen 13:45 Uhr immer noch das Zimmer zu machen ist, besorge ich mir erstmal bei einer lieben Schwäbin mein Monatsticket für fast 80 Euronen. Auf die Frage, ob ich mein Passbild wiederbekäme: "Wir nemme nix, was uns nit zustehe tut." Abends lasse ich mich dann doch noch auf eine kleine Tour durch die Innenstadt von einem Einheimischen einladen. Einheimisch von der französischen Westküste. Sehr schöner Anfang in Stuttgart.

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